Alexa Chung: Was für ein schlimmes Wort

Bild von Alexa ChungAlexa Chung (30) kann sich mit dem Wort ‚Normcore‘ zwar nicht anfreunden, findet den Look aber toll. Der Begriff beschreibt den angeblichen Trend, bei dem Hipster in der Masse untergehen wollen, anstelle mit gewagten Styles aufzufallen. Tatsächlich sah man in den vergangenen Monate häufig mühelos wirkende Anti-Fashion-Outfits, die ohne Labels oder glamouröse Statement-Pieces aufwarteten.

Doch das britische It-Girl findet es gar nicht witzig, dass der Look, den sie und ihre Londoner Truppe seit Jahren ständig tragen, nun plötzlich als neuer Trend-Stil kategorisiert wird. Schließlich wurde die Britin durch ihre lässige Eleganz zur umjubelten Stilikone und wird seit Jahren als Mode-Queen gefeiert, indem sie genau diesen mühelosen Style für sich zum Markenzeichen gemacht hat. Gegenüber ‚Fashionista‘ beschrieb die Stil-Expertin, dass das Wort ‚Normcore‘ für sie „total beleidigend“ wäre und erklärte, dass es „seltsam“ sei, dass dem einzigartigen Style ihrer Gang nun eine Art Stempel aufgedrückt werde. „Ich stehe drauf“, gab sie zu. „Aber ich erkenne es nicht als eine Kategorie des Einkleidens an, es zeigt einfach nur, wie sich die Leute anziehen. Ich weiß, dass Freunde von mir, die in dem ersten Artikel eingeschlossen wurden, deswegen ziemlich aufgebracht waren. Es ist seltsam, wenn man einfach nur existiert und die Leute von draußen sich um einen scharen und einem jenen einzigartigen Vibe nehmen, von dem man dachte, dass man ihn hätte. Sie sagen ‚Es ist ein Trend‘ und man denkt ‚Was? Nein, ich existiere einfach nur'“, beschwerte sich Alexa Chung.

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