Antonio Berardi: Weniger Extravaganz

Bild von Antonio BerardiAntonio Berardi sieht sich heutzutage nicht mehr als „Mode-Tussi“.

Der Designer liebte schon immer die Mode, doch hat sich sein persönlicher Stil mit seinem kommerziellen Erfolg stark verändert. Während er sich bei seinem Look früher immer viel Mühe gab, ziehe er heute eine entspanntere Haltung vor. „Wenn es um meinen persönlichen Stil geht, hat er sich auf eine gewisse Art beruhigt, seitdem ich in der Mode-Branche arbeite“, erklärte er der australischen ‚Vogue‘ und erinnerte sich weiter: „Ich war früher eine viel größere ‚Mode-Tussi‘, aber jetzt geht es nicht wirklich um mich. Ich neige zu Jeans und Sneakern und allenfalls bei einem Event zu einem Sakko und einer Krawatte mit einem weißen Hemd.“

Berardi wurde in Großbritannien geboren, doch seine Eltern stammen von Sizilien. So beeinflusste seine Erziehung ihn auch beim Designen, da er die „sehr starke ? kurvige“ Frau, die ihm in seiner Kindheit begegnete, als Inspiration für seine Kreationen sieht. „Dass ich in Großbritannien geboren wurde, gab mir eine Liebe für die Maßschneiderei“, erklärte er. „In Großbritannien geht es sehr um die Savile Row [Einkaufsstraße in Mayfair], es geht um Dinge, die unglaublich klasse und angepasst sind. Etwas mehr Rock’n’Roll. Die italienische oder sizilianische Seite von mir ist viel romantischer und sinnlicher. Also handelt meine Arbeit von diesen zwei Dingen.“

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