Bild von Cate BlanchettCate Blanchett (44) gab zu, dass sie Giorgio Armani (79) schon "aus der Ferne" anhimmelte, bevor sie sich endlich begegneten.

Wie passend, dass die Leinwandschönheit ('Elizabeth') jetzt das Label-Gesicht der Kampagne des Parfüms Sì ist. Den Modeschöpfer zu treffen war daher auch ein großes Privileg für die Darstellerin: "Ich bewunderte ihn schon so lange aus der Ferne - man baut ein Bild auf, wie die Person sein wird, fast einen Elfenbeinturm", gab sie gegenüber 'WWD' zu. "Als ich ihn dann tatsächlich traf, passte er mir im Backstage-Bereich nach der Privé-Show ein Kleid an - ich denke, dass es die Privé-Show war. Ich habe mich sofort wohl bei ihm gefühlt." Weiter verriet sie über das erste Zusammentreffen: "Er kniete sich hin und fing an, meine Saumlänge auszumessen. Er hatte niemand anderen, der das tut, er machte es selbst. Da war er - der große Mann - buchstäblich zu meinen Füßen. Es war eine Art zu sagen, dass man in dem Moment die wichtigste Person ist. Es war eine zutiefst edle Sache, die er tat."

Vor Kurzem enthüllte die Australierin gegenüber 'US Weekly', dass sie sich von ihrer allerersten Hollywood-Gage einen Armani-Anzug gönnte. Außerdem gab sie preis, dass sie ihren Lieblings-Look auf dem roten Teppich bei den diesjährigen Golden Globes trug - dort präsentierte sie sich in einem Kleid aus der Privé-Linie des Labels. "Giorgio ist einzigartig, weil er nicht nur Kleidungsstücke kreiert und designt sondern auch Objekte und Atmosphären schafft, denen eine intensive Stärke und Gelassenheit anhaftet", schwärmte sie gegenüber 'WWD' weiter. "Also ist er ein Meister, sich diese Zweischneidigkeit bei seinen maskulinen Silhouetten nutzbar zu machen. Er ist ein Meister der Maßschneiderei, die eine hauchzarte Qualität hat und ich denke, dass er als Mensch jede kreative Konversation anhebt, von der er Teil ist." So sei es jedenfalls, wenn sie sich mit dem Altmeister unterhält. "Ich zähle es als eins der Privilegien meiner Karriere, über das letzte Jahrzehnt mit ihm im kreativen Dialog zu stehen."

Ein Teil der Parfüm-Kampagne des Modeschöpfers zu sein, bedeutete der preisgekrönten Darstellerin viel. Als sie die Hauptrolle in dem Film 'Blue Jasmine' übernahm, halfen ihr Düfte weiter, sich auf den Charakter einzulassen. "Jasmine roch nach Angst und Verzweiflung und Schweiß", sinnierte die Leinwand-Grazie über ihren Part in der Drama-Komödie von Kult-Regisseur Woody Allen (78, 'Der Stadtneurotiker'). Dabei müssen Parfüms, die ihr für eine Rolle helfen, nicht unbedingt nach ihrem eigenen Gusto sein. So erinnerte sich die Schauspielerin an die Vorbereitungen für ein Theaterstück. "Als wir 'The Maids' [am Broadway] machten, hatten wir Isabels Duft Fracas [Robert Piguet]. Es war kein Duft, den ich persönlich tragen würde, aber ich trug ihn jeden Abend auf der Bühne. Es sind niemals Dinge, die ich persönlich tragen würde - weil Düfte so sehr auf unseren psychologischen, richtungsweisenden, traumhaften Teil von uns agieren. Ich denke, es ist eine Art, subtil eine andere Geisteshaltung einzunehmen", philosophierte Cate Blanchett.

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