Bild von G-Eazy

G-Eazy (28) wendet sich von H&M ab.

Anfang der Woche [8. Januar] sorgte das Modeunternehmen für einen handfesten Skandal: Im Onlineshop war das Foto eines schwarzen Jungen mit einem grünen Kapuzenpulli zu sehen, der die Aufschrift 'Coolest Monkey in the Jungle' (dt.: 'Coolster Affe im Dschungel') trägt. Für H&M zog das nicht nur einen Shitstorm auf Social Media nach sich, sondern auch den Verlust eines ihrer berühmtesten Aushängeschilder: Der Musiker The Weeknd (27, 'Starboy') beendete umgehend seine Zusammenarbeit mit der Firma.

Jetzt zieht G-Eazy ('No Limit') nach. Auf seinem Instagram-Kanal erklärte der Jungstar diesen Schritt: "In den vergangenen Monaten war ich total aufgeregt, meine bevorstehende Klamottenlinie mit H&M zu launchen. Nachdem ich aber gestern dieses verstörende Foto gesehen habe, ist die Freude über unsere globale Kampagne dahin ... Deswegen habe ich beschlossen, dass unsere Partnerschaft ein Ende finden muss."

Zu seinem Post setzte G-Eazy eben jenes verstörende Foto, über das er sich so aufregt. Allerdings handelte es sich hierbei um eine Bearbeitung der Originalaufnahme: Statt 'Coolest Monkey in the Jungle' steht nun 'Coolest King in the Jungle' auf dem Pulli.

Des Weiteren klagte der Rapper die Entscheidungsträger bei H&M an, die es überhaupt erst zu diesem Bild hatten kommen lassen. "Egal, ob es absichtlich übersehen wurde oder nicht: Es ist traurig, dass so etwas so Rassistisches an so vielen Augen (Stylisten, Fotograf, Kreativ- und Marketing-Teams) vorbeigehen kann und als akzeptabel eingestuft wird", untermauerte der Musiker. "Ich kann meinen Namen und meine Marke nicht mit einer Firma in Verbindung bringen, die das erlaubt. Ich hoffe, dass diese Situation ein Weckruf für H&M und andere Firmen ist."

Die erste Kollektion von G-Eazy und H&M hätte im März auf den Markt kommen sollen.

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