Kris Van Assche: Neue Show für Shanghai

Bild von Kris Van AsscheKris Van Assche (37) castete einheimische Models für seine Modenschau in Shanghai.

Der Chefdesigner der Herrenmode des französischen Labels Dior stellte am Freitag seine Winterkollektion 2014 zur Schau und mehr als 700 Gäste bestaunten die neuesten Kreationen. Es war das zweite Mal, dass Dior Homme seine Linie einem Publikum präsentierte. Die Modenschau fand zuvor bereits in der französischen Hauptstadt statt, deshalb stellte der Modeschöpfer sicher, dass er seine Show für das Publikum in der chinesischen Millionenstadt veränderte. „Es war eine tolle Erfahrung, weil ich sonst daran gewöhnt bin, eine Show nur einmal zu machen. Alles in ein neues Land zu bringen, ist schon eine tolle Sache. Wir versuchen, es interessant zu gestalten. Wir kreieren eine neue Kulisse, damit jeder einen anderen Blick auf die Dinge bekommt“, erklärte er auf ’style.com‘. „Wir machen auch ein Casting vor Ort. Wir müssen alles für die Anproben mit den neuen Models einfliegen, also bringt das jede Menge Arbeit mit sich, aber es ist auch spannend, weil man die Möglichkeit bekommt, die gleichen Klamotten an den Einheimischen zu sehen. Das kombiniert mit dem neuen Set-up sorgt für ein ganz anderes Erlebnis. Für mich ist es auch weniger stressig, weil ich weiß, dass in der ersten Show alles okay war, also kann ich es mehr genießen.“

Im Zuge des Interviews wurde der Designer befragt, warum er vor Ort neue Models gesucht und nicht auf die schon erfahrenen gesetzt habe. Der Belgier antwortete, dass er für die Pariser Modenschau 500 Männer gecastet habe und davon 45 auswählte. Jeder von ihnen bringt etwas Neues in die Kollektion mit und die Anproben sorgen dafür, dass alles perfekt sitzt. „Mir ist bewusst, dass ich für eine internationale Marke arbeite. Ich arbeite nicht nur für Franzosen. Die Kollektion wird weltweit verkauft. Es geht nicht darum, spezifische Kleidung für spezifische Kontinente oder spezifische Leute zu machen, weil das so nicht funktioniert. So erhält man einen globalen Blick“, befand Kris Van Assche.

Cover Media

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