Lupita Nyong’o: Symbol für neue Zeiten

Bild von Lupita Nyong'oLupita Nyong’o (31) wird für ihren Modemut von der ganzen Welt gefeiert – sehr zur Freude ihrer Stylistin, die darin viel Optimismus sieht.

Die Schauspielerin (’12 Years a Slave‘) bekam dieses Jahr den Oscar als beste Nebendarstellerin und trat dafür sie in einer taubenblauen Robe auf. Sie führt unzählige ‚Best Dressed‘-Listen an und die Promi-Stylistin June Ambrose, die bereits mit Musikern wie Jay-Z (44, ’99 Problems‘) und Pharrell Williams (40, ‚Happy‘) gearbeitet hat, hält die Nachwuchsdarstellerin für ein wichtiges Mode-Vorbild. „Sie ist das Paradebeispiel für bessere Zeiten“, erklärte sie gegenüber der Webseite ‚The Cut‘ auf ’nymag.com‘. „Bezogen auf die Farbe und darauf, furchtlos zu sein und Farben zu feiern, ist das sehr bedeutungsvoll. Ganz ehrlich, sie könnte alles tragen, was sie will. Sie ist ein Mädchen, das geradeheraus und bodenständig ist. Sie ist wie ein Model. Aber man sieht schnell, dass es eine ehrliche Verbindung zu allem gibt, was sie trägt. Es ist eine sehr provokante Zeit. Besonders in der Welt der Editorials und Laufstege, wo es diesen Kampf gibt, mehr farbige Menschen zu sehen. Ich mag, dass sie keine Angst davor hat, sich lautstark zu äußern.“ Für June Ambrose ist diese Diskussion sehr wichtig. „Darum geht es im Leben und in der Mode. Es ist eine übliche Unterhaltung. Für mich ist es eine Konversation, die wir alle führen können. Mode bricht meiner Ansicht nach jede Barriere. Wir können alle über Mode reden.“

Dass sich die Schauspielerei und die Mode sehr gut verstehen, bewies Nyong’o mit ihren zahlreichen Auftritten bei Preisverleihungen, zu denen sie zum Beispiel in Designs von Dior oder Ralph Lauren erschien. Außerdem war sie bei der Herbst/Wintershow von Miu Miu bei der Pariser Fashion Week zu Gast. Doch die Zusammenkunft mit der Modewelt kam ihr nicht zugeflogen. „Ich war nicht immer so ein großer Mode-Fan. Ich habe mich schon immer darum gekümmert, wie ich aussehe, aber mit ’12 Years a Slave‘ und der Promo-Tour um die ganze Welt war ich in der Lage, Mode zu erforschen und mit ihr zu spielen. Ich habe tatsächlich viel über die Präsentation gelernt“, verriet die Darstellerin der britischen Ausgabe der ‚Grazia‘. Früher sei die Fashion-Industrie für sie regelrecht mysteriös gewesen. „Ich wusste nie, was die Modebranche im Schilde führt – es war für mich ein Rätsel. Es ist alles neu und eine spannende Bildung. Mir wurde eine völlig neuen Welt vorgestellt, in der die Kleidung Kunst ist“, strahlte Lupita Nyong’o.

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