Bild von Mark ParkerMark Parker will gar nicht, dass Nike die Lieblingsmarke von luxuriösen Mode-Sammlern wird. 

Der Präsident und Chief Executive Officer von Nike sagte, dass das Unternehmen in erster Linie für Athleten designe, aber er gab auch zu, dass manche Kreationen ganz natürlich den Weg in die stylishe Mode-Welt fänden.  

Promis wie Kristen Stewart (23, 'On the Road - Unterwegs'), Jessica Biel (32, Total Recall') und Rihanna (26, 'Stay') lieben die Entwürfe der Sportmarke und die aktuelle Schuhkollektion ist ein heiß begehrtes Accessoire der Ladys. Dies entspricht ganz besonders der Wahrheit, wenn Catwalkshows den Fashion Victims vorgeben, dass Sportmode voll im Trend liegt. Doch das ist nicht das vorrangige Ziel, was das Label erreichen will. "Unsere Motivation ist es nicht, Produkte zu machen, die bei dem Luxus-Mode-Kunden ihren Widerhall finden. Aber die Natur dessen, was wir tun - das Design und die Inspiration - sorgen dafür, dass sie manchmal Teil dieser Welt werden", gab Parker gegenüber der britischen Zeitung 'The Telegraph' zu bedenken. "Die Leute übernehmen es und stellen es als Teil eines Statements zusammen, das sie setzen wollen. Bequemlichkeit ist auch ein Faktor. Aber noch mal, während die Ästhetik schon wichtig ist, sind wir dennoch keine Designer für Mode an sich."  

Gelegentliche Ausflüge in die Mode- und Promi-Welt sind für den Sport-Riesen allerdings kein Neuland. So arbeitete Nike mit dem Golfstar Tiger Woods (38) zusammen und schloss sich vor Kurzem mit Riccardo Tisci (39), dem Chefdesigner des Labels Givenchy, zusammen, um gemeinsam eine Reihe von edlen Turnschuhen zu entwerfen. 

Doch das Herz des Unternehmens wird immer für die normalen Sportler schlagen. "Wenn Athleten sich selbst im Spiegel anschauen und bereit sind, anzutreten, ist es als wenn ein Schauspieler auf die Bühne geht. Sie wollen aussehen und sich so fühlen, als ob sie bereit sind, das zu tun, was sie tun. Man will schnell sein, man will stark sein, man will einschüchternd sein - man möchte vielleicht auch ein eitler Pfau sein. Das psychologische Element ist unglaublich wichtig", befand Mark Parker.  

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