Nicola Formichetti: Ruhm dank Lady Gaga

Bild von Nicola FormichettiNicola Formichetti (36) dankt Lady Gaga (28) dafür, ihn berühmt gemacht zu haben.

Der Designer kreierte eine Vielzahl der extravaganten Outfits des Pop-Stars (‚Paparazzi‘) und dazu zählt auch das berühmte Fleischkleid der Sängerin, das sie 2010 bei den MTV Music Awards trug. Darüber hinaus arbeitete Formichetti für das Modeunternehmen Thierry Mugler und vor Kurzem stellte er seine Debütkollektion für Diesel zur Schau. „Ich war froh, dass ich im Backstage sein konnte, dass ich ein Teil des Design-Teams war. Aber diese ganze Gaga-Sache hat mich ins Rampenlicht katapultiert. Dann ist das Mugler-Ding passiert. Ich habe nicht Nein gesagt, sondern es einfach getan. Vielleicht war es sogar noch zu früh für mich“, überlegte er im Interview mit der britischen Zeitung ‚The Independent‘.

Trotz seines Erfolges gestand Formichetti, dass es zunächst ein Risiko gewesen sei, mit Lady Gaga zu arbeiten: „Als ich anfing, mit Lady Gaga zu arbeiten, fragte mich jeder, was zum Teufel ich da machen würde. ‚Geh dort nicht hin! Warum arbeitest du mit einem Musiker? Du wirst deine Karriere ruinieren.‘ Keiner wollte mir Kleidung borgen. Jetzt ist es eine ganz normale Sache, ein High-Fashion-Label zu kontaktieren, wenn man ein Musikvideo dreht. Namensnennung! Ich habe das getan, weil ich das von den Magazinen kannte und ich wollte der Welt zeigen, wie viel Arbeit ich in dieses verdammte ‚Bad Romance‘-Video steckte!“

Die Herbst/Winterkollektion 2014/15, die Formichetti für Diesel entwarf, setzte vor allem auf Leder, Khaki und Denim. Der Designer präsentierte enge Lederminikleider, enge Jeans kombiniert mit passenden Jacken und Khaki-Mänteln mit Pelz, die in der Hüfte gegürtet waren. Als er seine Arbeit bei Diesel begann, war er überrascht von der Welt, die ihn dort erwartete: „Es war ein interessante Sache, von der High-Fashion-Welt zu Diesel zu kommen. Die Leute sind wirklich nett! Die Leute essen wirklich etwas! Sie trinken Wein! Man arbeitet hart, aber man hat auch Spaß. Es ist eine ganz andere Stimmung“, erklärte Nicola Formichetti.

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