Bild von Pierre NineyDie Outfits, die Madeline Fontaine für Pierre Niney (25) in dem Filmdrama 'Yves Saint Laurent' kreierte, reflektierten die "Stärke und Zerbrechlichkeit" des Designers (?71). 

Die Französin stattete den Hauptdarsteller ('It Boy - Liebe auf französisch') für die anstehende Filmbiografie aus, die von dem Modeschöpfer und dessen Aufstieg handelt und am 17. April ins Kino kommt. Die Kostümdesignerin war für die Garderobe verantwortlich und erweckte so den Stil von Laurent zum Leben. Von dem verstorbenen Modestar lernte sie viel, während sie Looks für Niney aussuchte. "[Als ich Pierre einkleidete,] lernte ich die Stärke und Zerbrechlichkeit der Kreativität [von Laurent] kennen. Ich hatte das Gefühl, dass Yves eine sehr feinfühlige Empfindsamkeit hatte. Wenn es um seine Arbeit ging, kleidete er Frauen mit einem gehörigen Maß an Respekt ein und diese Zärtlichkeit war zu der Zeit selten. Das war sein Talent", schwärmte sie gegenüber 'magazine.co.uk'. "Ich bin nicht sicher, ob ich ein Lieblings-Kostüm habe - ich versuchte, so fair wie möglich dabei zu sein, was er trug. Ich wurde sehr davon beeinflusst, was ich bei der Fondation [Ausstellung] sah und in Büchern über Yves las und ich mochte, dass er sich - wie alle Erschaffer - permanent nach Ideen umsah, die er für seine eigene Mode benutzen konnte. Er wagte es, sich anders zu kleiden, indem er Pullover unter Jacketts trug oder seine Haare lang wachsen ließ und veränderte, was Männer als elegant betrachteten." 

Madeline Fontaine kleidete aber nicht nur den Hauptdarsteller, sondern auch die restliche Besetzung ein, zu der auch Guillaume Gallienne (42, 'Das Konzert') gehörte, der Laurents Liebhaber Pierre Bergé (83) verkörperte. All die Outfits zusammenzustellen war ein harter Job, da die Darsteller am Ende selbstverständlich natürlich und nicht verkleidet aussehen mussten. "Eine Sache war, dass die anderen Personen, die Saint Laurent in dem Film umgaben, Menschen waren, die von der Öffentlichkeit damals und heute gekannt wurden und werden - die Menschen haben schon eine vorgefasste Meinung, wie sie sein werden", erklärte sie über die Schwierigkeit. "Aber die echte Herausforderung war, dass es ein Film über Couture ist - etwas sehr Besonderes, sehr Elegantes und mehr als das, etwas, das sich über 20 Jahre erstreckt. Diese Entwicklung musste fließend und glaubwürdig bei den Kostüme sein - besonders bei den Rollen, die man in jedem Jahrzehnt als Inbegriff von Eleganz wahrnimmt."

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