Tom Ford: Die nackten Zeiten sind vorbei

Bild von Tom FordTom Ford (52) kann wegen seines Kindes und der Nanny nicht mehr nackt im Haus herumspazieren.

Der Designer hat zusammen mit seinem Partner Richard Buckley, den er vor Kurzem heiratete, einen Sohn. Seit seiner Vaterschaft musste Ford einige seiner alltäglichen Gewohnheiten ändern: „Sonst habe ich die meiste Zeit allein nackt zu Hause verbracht, aber jetzt habe ich ein Kind und auch ein Kindermädchen, also kann ich schlecht nackt die Treppe herunterkommen, um dann nackt mein Müsli zu essen. Deswegen ziehe ich mir etwas an“, lachte er auf ‚graziadaily.co.uk‘. „Bevor ich ein Kind hatte, habe ich mir buchstäblich alle Klamotten vom Leib gerissen, wenn ich die Wohnung betreten habe und das war’s.“

Ford studierte Architektur an der Parsons Design-Schule in New York. Seinen ersten Einblick in die Modeindustrie erhielt er als Praktikant bei Chloé im Pariser Pressebüro des Modehauses. Seit dieser Erfahrung ermutigt der Modeschöpfer junge Leute stets, Praktika in dem Bereich ihrer Wunschkarriere zu absolvieren, um von der Pike auf zu lernen: „Ich denke, dass das heutzutage ein Problem ist. Die Leute sind mit der Schule fertig und denken, dass sie sofort ein Star sein müssen. In unserer Welt kann man natürlich ein Sexvideo drehen und so ein Star werden. Aber ich finde, dass jeder ein Praktikum machen sollte – man sollte die Böden fegen und Sicherheitsnadeln aufheben. Man sollte Botengänge machen, weil man dabei sehr viel lernt“, befand er.

Im Laufe der Jahre machte sich Ford einen Namen in der Modebranche und inspirierte sogar den Rap-Star Jay-Z (44, ‚Watch the Throne‘) dazu, einen Song über ihn zu schreiben. „Der Song kam heraus und es war nicht das, was ich erwartet hatte – ich musste erst einmal online gehen, um ihn zu verstehen“, lachte der Geehrte. „Es ist schon merkwürdig, wenn Jay-Z in einem gigantischen Stadium performt und dort das Lied singt und 60.000 Leute deinen Namen schreien. Wenn man ein Label hat, dann ist das das Beste, was einem passieren kann.“ Trotzdem: Ganz geheuer ist ihm der Namenstrack nicht. „Ich wollte mich unter einem Stein verkriechen, weil ich tatsächlich sehr, sehr schüchtern bin, aber keiner glaubt das. Ich bin wirklich sehr schüchtern“, bekräftige Tom Ford.

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